Zweitmeinung – Was zahlt die Krankenkasse?

Mit dem Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Versorgungsstärkungsgesetz), das im Juli 2015 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber auch den Anspruch der Patienten auf eine Zweitmeinung geregelt. Allerdings nur in bestimmten Fällen bei planbaren Operationen oder, nach dem Gesetzestext, bei Fällen, “bei denen die Indikation zu einem planbaren Eingriff gestellt wird, bei dem insbesondere im Hinblick auf die zahlenmäßige Entwicklung seiner Durchführung die Gefahr einer Indikationsausweitung nicht auszuschließen ist”.

Welche Kosten übernommen werden, muss derzeit mit der eigenen Krankenkasse geklärt werden.Viele Krankenkassen geben dazu bereits Informationen heraus.
Einzelheiten für Mitglieder: siehe im Mitgliederbereich unter Rechtsfragen