Zu einer Online-Veranstaltung über Fälschungen von Arzneimitteln laden unsere Kooperationspartner, die Stiftung für Arzneimittelsicherheitund das House of Pharma & Healthcare am 13. Mai ein.  Worum geht es dabei? Hier die Ankündigung dazu:

„Die WHO hält zur Beantwortung der Frage „Original oder Fälschung“ klare Definitionen bereit: Gefälschte Arzneimittel enthalten entweder keinen Wirkstoff, den falschen Wirkstoff, nicht korrekte Mengen des Wirkstoffs, oder sind Arzneimittel in gefälschten Packungen. Davon abzugrenzen sind Produkte mit zu großen Mengen an Verunreinigungen, also schlechte Qualität.

Fälschungen treten nicht nur in Ländern mit kleinem oder mittlerem Einkommen auf, sondern auch in der westlichen Welt, insbesondere in den USA. Die Frage ist, wie können wir uns davor schützen. Die EU hat versucht mit der Einführung des Securpharm-Systems den Verbraucher vor Fälschungen zu schützen. In diesem End-to-End-System versieht der Hersteller das Medikament mit einen 2D-Code, registriert es auf einer Plattform. und der Apotheker verifiziert den Code bei Abgabe. Schützt uns das? Wenn der Hersteller schon in seine Verpackungen eine Fälschung einbringt, wissen wir nur, dass sich zwischen Hersteller und Apotheke nichts ereignet hat, aber das Medikament bleibt gefälscht. Und wie sieht es mit den Arzneimitteln aus dem Internet aus?

Immer wenn Arzneimittel durch einen hohen Bedarf knapp werden, treten Fälschungen im Internet auf, so geschehen z.B. 2007 bei einem Neuraminidasehemmer zur Influenza-Pandemie, oder mRNA-Vaccine zur COVID-19-Welle, oder bei einem Inkretinmimetikum als Schlankheitsmittel. Die Sache ist offensichtlich komplexer, und bedarf der Beleuchtung.

 

Über das Anmeldeformular auf der Homepage des House of Pharma können Sie sich kostenfrei für die Veranstaltung anmelden. Die Zugangsdaten zur Teilnahme über Zoom erhalten Sie nach Bestätigung Ihrer Registrierung über Email.

 

 

Worum geht es?