Zweitmeinung – Was zahlt die Krankenkasse?

Mit dem Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Versorgungsstärkungsgesetz), das im Juli 2015 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber auch den Anspruch der Patienten auf eine Zweitmeinung geregelt. Allerdings nur in bestimmten Fällen bei planbaren Operationen oder, nach dem Gesetzestext, bei Fällen, "bei denen die Indikation zu einem planbaren Eingriff gestellt wird, bei dem insbesondere im Hinblick auf die zahlenmäßige Entwicklung seiner Durchführung die Gefahr einer Indikationsausweitung nicht auszuschließen ist".

Welche Kosten übernommen werden, muss derzeit mit der eigenen Krankenkasse geklärt werden.Viele Krankenkassen geben dazu bereits Informationen heraus.
Einzelheiten für Mitglieder: siehe im Mitgliederbereich unter Rechtsfragen

Neues Internetportal zu Allergien

Am Donnerstag, 13. April 2017, wurde mit dem Allergieinformationsdienst ein onlinebasiertes Informationsportal zum Thema Allergien freigeschaltet. Das Angebot wurde vom Helmholtz Zentrum München im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) entwickelt und ist Teil eines Forschungsprojekts zur Erstellung und Evaluierung eines qualitätsgesicherten und allgemeinverständlichen Informationsangebots zum Thema Allergien.

Gesetz zur Staerkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung tritt in Kraft

Das Bundesgesundheitsministerium teilt mit:
Das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG) tritt heute in Kraft. Es sorgt für mehr Qualität bei Hilfsmitteln wie Rollstühlen und Prothesen und unterstreicht die wichtige Rolle der Therapieberufe (z.B. Physiotherapeuten). Die Ausnahmeregelung für einen Leistungsanspruch auf Brillengläser wird ebenfalls erweitert.

Hospiz- und Palliativgesetz beschlossen

Palliativmedizin wird Bestandteil der Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen
Das Gesetz nimmt die Palliativversorgung als Teil der Regelversorgung in die gesetzliche Krankenversicherungsleistung auf. Die Sterbebegleitung wird ganz deutlich Versorgungsauftrag der sozialen Pflegeversicherung. Weiter wird die Palliativversorgung im Rahmen der häuslichen Krankenpflege gestärkt: Pflegedienste können mehr Leistungen abrechnen. Schließlich legt das Gesetz fest, dass sich Versicherte und deren Angehörige gezielt über bestehende Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung informieren können.

Detaillierte Information zum Gesetz, der Stellungnahme des Bundesrates dazu und Fragen und Antworten dazu bietet Ihnen der Mitgliederbereich.

Homepage – Mitgliederbereich – November 2015

Im Mitgliederbereich finden Sie stets aktuelle, informative, hilfreiche Informationen.
Anmeldung erforderlich.

Parlamentarischer Abend des Gesundheitsnetzwerkes Rhein-Main

Der Patient steht im Mittelpunkt
von Mechtild Pfeiffer-Krahl

Rezepte für morgen suchte eine Gruppe engagierter Gesundheitsexperten beim Parlamentarischen Abend in Frankfurt, zu dem das Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main Experten aus dem Gesamtkomplex Gesundheitswesen in den Frankfurter Römer eingeladen hatte.