Auf eine neue Kassenleistung macht der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) aufmerksam:
„Künftig können Menschen mit leichter bis mittelschwerer Akne inversa, auch Hidradenitis suppurativa genannt, zusätzlich zur lokalen antibiotischen Salbentherapie mit einer Kombination aus intensiv gepulstem Licht (IPL) und Radiofrequenz (RF) behandelt werden. Den entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) … gefasst. Basis der Entscheidung für die ambulante Versorgung war die wissenschaftliche Bewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Es konnte als wissenschaftlich belegt zeigen, dass Patientinnen und Patienten mit Hidradenitis suppurativa Stadium I und II von der zusätzlichen Bestrahlung der Haut profitieren: Entzündliche Hautschäden oder eitrige Abszesse verbesserten sich deutlich stärker bei der Kombinationsbehandlung zusätzlich zur antibiotischen Salbentherapie als bei einer alleinigen Behandlung mit antibiotischen Salben. Für Patientinnen und Patienten mit schwerer Akne inversa lag ein entsprechender wissenschaftlicher Beleg nicht vor.“
Zur vollständigen Mitteilung des G-BA geht es hier.