Um kleinere Wunden zu versorgen oder vorübergehende Beschwerden zu lindern, ist ein Vorrat an Medikamenten und Verbandsmaterialien in der Hausapotheke sinnvoll. Mindestens einmal im Jahr sollte auch geprüft werden, ob alles vorhanden ist. Was die Hausapotheke enthalten sollte, beschreibt die Stiftung Gesundheitswissen:

„Die Hausapotheke sollte einen Mix aus Medikamenten, Verbandsmaterial und einigen Hilfsmitteln enthalten. Je ein Medikament gegen Schmerzen, Fieber, Erkältungsbeschwerden sowie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen sollten zur Grundausstattung der eigenen Hausapotheke gehören. Auch ein Mittel gegen Insektenstiche sowie eines gegen leichte Verbrennungen und Sonnenbrand sollten nicht fehlen. Dazu kommt gegebenenfalls ein Vorrat an den persönlichen, vom Arzt verschriebenen Medikamenten zur regelmäßigen Einnahme – wie beispielsweise Cholesterinhemmer.
Um Wunden schnell und fachgerecht versorgen zu können, empfiehlt sich ein Grundstock an Verbandszeug. Dieser sollte aus Wund- und Heftpflastern, Verbandspäckchen, keimfreien Wundkompressen und Verbandtüchern sowie Fixierbinden, einem Dreiecktuch und Wundreinigungstüchern bestehen.

Auch ein Fieberthermometer, eine Pinzette, eine Schere, Desinfektionsmittel sowie Einweghandschuhe sollten in der Hausapotheke griffbereit sein. Für Babys und Kinder bis sechs Jahre rät die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zudem u. a. zu einem Vorrat an schmerzlindernden und fiebersenkenden Zäpfchen, Wund- und Heilsalbe sowie abschwellenden Nasentropfen.
Um im Notfall nicht lange suchen zu müssen, sollten der Hausapotheke zudem die Anschriften und Telefonnummern wichtiger Kontakte wie die des behandelnden Hausarztes, des Kinderarztes und wichtiger Fachärzte beiliegen.“

 

Zur ausführlichen Pressemeldung der Stiftung Gesudnheitswissen geht es hier.